Reisezeit:
Wenn in Europa Winterzeit herrscht ist in Namibia Regenzeit und die Temperaturen sind am höchsten. Trotzdem hat Namibia arides Klima und wir bevorzugen die Reisezeit im Januar/ Februar. Bei 3 Reisen hatten wir kaum Regen, Jedoch 2025 dafür um so mehr, wo auch viele Straßen überspült und unpassierbar waren. Der Große Vorteil im Januar/ Februar ist, dass nur wenige Touristen unterwegs sind.
Zu beachten ist, dass auf Grund des Bengualstromes die Westküste kalt ist und die Temperaturen dort wesentlich unter der im Land liegen. Auch Nebel ist dort sehr oft vorhanden. Zum Baden ist das Wasser eher nicht geeignet.
Einreise:
Im Januar 2025 war die Visa-Erteilung für deutsche Staatsbürger problemlos für 8 Wochen bei der Einreise am Flughafen-Windhoek möglich. Nur ein noch 6 Monate gültiger Reisepass war erforderlich.
Seit April 2025 wird wohl ein online-E-Visum/ Visa-on-Arrival erforderlich. Ein Rückflugticket, Nachweis für Unterkunft und Krankenversicherung müssen nachgewiesen werden.
Genaue Infos geben Euch die namibische Botschaft in Berlin.
Geld:
In Namibia zahlt man mit N$, welcher an den südafrikanischen Rand gekoppelt ist, welcher auch im ganzen Land akzeptiert wird.
Der Umrechnungskurs lag 2025 bei 1 EUR = 19 N$
Wir haben versucht so oft wie möglich mit Kreditkarte zu zahlen, welche in allen größeren Orten und touristischen Einrichtungen akzeptiert wurde.
Bargeld ist in abgelegenen Gegenden (insbesondere nördlich-westlich von Palmwag „ Damaraland“unbedingt erforderlich. Auch gibt es dort nur selten Möglichkeiten Bargeld abzuheben.
Auch kann es mal passieren, dass der Automat kein Geld mehr hat.
Cash haben wir am Flughafen mittels Kreditkarte am Geldautomaten abgehoben. Zu beachten ist, dass am Geldautomaten teils nur max. 2000,-- bis 3000,-- N$ ausgezahlt werden. Wir haben dann einfach 2-3x am gleichen Automaten abgehoben.
Die Kosten liegen für touristische Leistungen, insbesondere Lodges auf deutschen Niveau, teils sogar darüber.
Das Einkaufen in Märkten insbesondere einheimische Produkte sind wesentlich günstiger als in Deutschland.
Internet/ Telefon:
Deutsche Mobilfunkverträge laufen hier nur über das World-Paket und sind somit sehr teuer.
Günstiger kann man am Flughafen oder in Windhoek eine namibische Sim-Karte kaufen.
Internet kann man auch über WLAN in Lodges, Campsites und Restaurants nutzen.
Die Netzabdeckung ist in Städten bis hin zu kleineren Ortschaften sehr gut. Wenn man dann weiter weg ist aber kaum noch vorhanden.
Star Link ist in Namibia leider noch nicht freigegeben.
Verkehr/ Autovermietung:
Wir haben bei allen Reisen in Windhoek bei ASCO Car einen Toyota Hilux mit Dachzelt gemietet und waren immer zufrieden. Der hatte eine kleine Kühlbox integriert und man kann sämtliche Campingutensilien zubuchen.
Es lässt sich mit dem Vermieter vereinbaren, dass er Euch am Flughafen abholt (kostenloser Flughafen-Shuttle) und ihr dann nach Übergabe des Autos gleich zu eurem Abenteuer aufbrechen könnt.
Wir empfehlen Euch unbedingt eine erweiterte Versicherung abzuschließen. Wir hatten die Versicherung ohne Selbstbeteiligung mit eingeschlossenen Unterbodenschäden und Unfall ohne Dritter Partei.
Die namibischen Straßen sind nicht mit unseren europäischen Straße vergleichbar. Die Hauptverbindungsstraßen sind asphaltiert aber abseits gibt es nur noch Gravel Roades in mehr oder weniger guten Zustand. Die Höchstgeschwindigkeit solltet Ihr unbedingt daran anpassen. (max. 80 km)
In Namibia fährt man auf der linken Seite aber nach 1 Tag Eingewöhnung war das nie ein Problem.
Tankstellen gibt es im ganzen Land aber nach Norden verdünnt sich das Netz merklich und es kann auch mal passieren, dass kein Kraftstoff mehr vorhanden ist.
Camping/ Übernachtung:
Namibia ist ein fantastisches Land für Campingabenteuer. Die Campsites liegen sehr weit auseinander und sind wunderschön. Der Sternenhimmel lässt sich hier ganz klar und in Ruhe beobachten, wie das in Europa nicht möglich ist.
In der Nebensaison haben wir nie vorgebucht aber in der Hauptsaison sollte man es unbedingt tun.
Wenn ihr euch in der fantastischen Landschaft mal so richtig verwöhnen lassen wollt übernachtet mal in einer Lodge. Diese haben überwiegend hohen Komfort und bringen oft super leckeres Essen auf den Tisch.