Toskana

Lago Trasimeno, den 25.03.2026

Uns gefällt es hier in Torricella gut. Wir sind auf einen kleinen, sehr einfachen Campingplatz. Fast allein in absoluter Ruhe mit Blick auf den See.

Unser Nachtbar Pietro stammt aus Apulien und lebt aber schon über 40 Jahre in Deutschland und hat sich hier als Dauercamper eingemietet. Mit Ihm fahren wir, vorbei an Assisi nach Spello. Ein absoluter Geheimtipp, den wir so nie entdeckt hätten. Eine Kleinstadt mit wirklich besonderen Flair. Wir bestaunen die kleinen Gässchen, die Häuser aus alten Natursteinmauerwerk und an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Die Häuser sind teils schon mit Blumen geschmückt und man fühlt sich hier einfach wohl.

Zurück halten wir noch kurz in Corciano. Diesen kleinen Ort hat Pietro selbst erst vor ein paar Jahren entdeckt und er will Ihn uns unbedingt zeigen. Ja, es lohnt sich. Von Weiten erkennt man nicht`s  besonderes. Aber dafür Drinnen um so mehr. Viel kleiner als Spello aber genau so schön. Straßen, die so schmal sind, dass nur Fußgänger hier laufen können. Die Bausubstanz ist bestens erhalten und an jeder Ecke gibt es kleine Trattorias und Osterias, wo man Abends gemütlich sitzen kann.

Am Abend kocht Pietro für uns und gemeinsam genießen wir den Abend bei einem leckeren Sardinischen Rotwein. Die Liebe zu seiner Heimat Italien sprudelt nur so aus Ihm heraus. Wir kommen zwar kaum zu Wort aber seine Erzählungen sind so interessant, dass das Zuhören nie langweilig wird.


Lago Trasimeno, den 24.03.2026

Ein paar Tage sind wir schon hier am Lago Trasimeno und nutzen die Zeit für ein bischen „Budenschwung“, Wäschewaschen und auch für den Friseur, der nun nach einigen Wochen wieder einmal dran ist. Wir sind gespannt wie wir zum Schluss aussehen werden? Englisch spricht niemand im Salon und so versuchen wir es mit Zeigesprache und Google-Übersetzer.


Lago Trasimeno, den 21.03.2026

Im Laufe der Reise haben wir uns immer mehr an Italien und deren fröhliche Lebensart gewöhnt und wir genießen es einfach an einen der zahlreichen Cafes anzuhalten, einen Espresso mit Cornetto zu bestellen und die Umgebung zu genießen.

Gewöhnungsbedürftig bleibt für uns das späte Abendessen. Dies beginnt frühestens 19.30 Uhr aber viele kommen erst gegen 20.30 Uhr. Aber wir essen eh meist unser, am liebsten auf Märkten gekaufte Essen.

Unser Weg führt uns quer durch die Toskana über Städte wie Pienza und Montepulciano. Die toskanische Landschaft mit ihren Säulenzypressen und Schirmkiefern sowie Steinhäusern, welche meist auf einer Anhöhe in der weiten Landschaft stehen, strahlt einen ganz eigenen Charm auf uns aus.


Bagni San Filippo, den 20.03.2026

Das es in der Toskana heiße Quellen gibt, wussten wir. Aber dutzende und teils noch absolut naturbelassene, einfach zum Besuchen und baden fanden wir einfach einzigartig.

In Saturnia, eine der bekanntesten Quellen beginnen wir unsere „Thermaltour“ Dies ist die wohl meist Besuchte Thermalquelle. Schon von Weiten riecht man den Schwefelgeruch und wir fahren mit dem Fahrrad zu den Thermalbecken. Das Wasser fliest hier von der Quelle über einen längeren Bach zu den Badebecken, welche wir mit einigen anderen Besuchern teilen. Die Wassertemperatur liegt hier nur bei ca. 37 Grad.

Für uns die schönsten Quellen waren die in Viterbo. Diese sind frei und kostenlos zu besuchen und wir gehen gleich mit Bademantel aus dem Wohnmobil zum Badebecken. Am nächsten Morgen gibt es kein kühles Bad sondern noch einmal eins in 58 Grad heißen Schwefelwasser.

Weiter in Richtung Norden fahren wir über Abbadia San Salvatore (hier wurde noch vor einigen Jahren Quecksilber abgebaut) nach Bagni San Filippo. Nach einer schönen Wandertour durch die Berge besuchen wir die 2 heißen Quellen. Die schönere ist der „Weiße Wal“ aber zum Baden nutzen wir die verlassene Quelle am anderen Ortsende. Bei Sonnenuntergang genießen wir das warme Wasser.


Lago di Bolsena, den 18.03.2026

Heute beim Kitsurfen am Bolsenasee zugeschaut und bewundert.


Pitigliano/ Sovana/ Sorano, den 15.03.2026

Eher zufällig entdecken wir auf dem Weg nach Viterbo die Städtchen Pitigliano (die Größte), Sovana und Sorano. Das besondere an Ihnen ist, dass die Orte auf einen Tuffsteinberg gebaut wurden und auch der Tuff als Baustein verwendet wurde. Durch das ockerfarbene Gestein fühlt man sich in ein früheres Jahrhundert versetzt. Wir erkunden die Altstadt mit ihren vielen Gässchen und jede Ecke sieht wieder anders schön aus. Wir sind beeindruckt.

Antje sieht sich die liebevollen Lädchen an, wobei Sie dann auch noch vom Ladenbesitzer so einige Tipps zur Stadtbesichtigung bekommt. Wir entdecken einen noch originalen Sattler, wo sich Torsten einen schönen Gürtel anfertigen lässt.

Wie der Zufall es so will, findet die Fackelprozession zum „Torciata di san Giuseppe“ (Feier zum Ende des Winters) statt. Wir genießen den Abend und am nächsten Tag wandern wir noch einmal durch die Altstadt und die außerhalb liegenden Tuffsteinhöhlen.


Alberese, den 13.03.2026

Bei Sonnenschein geht es heute mit dem Fahrrad auf Entdeckungstour in den Maremma-Park. Dieser grenzt an das Meer und zwischen den vielen Schirm-Kiefern und Olivenbäumen leben auch die Maremmana-Rinder, eine halbwild lebende Rasse mit ziemlich langen Hörnern.

Wir genießen die Tour und zum Ausklang gibt es noch einen Cappuccino im nah gelegenen Cafe

Alberese, den 12.03.2026

In Livorno, am frühen Morgen angekommen empfängt uns die Toskana mit Regen und grauen Himmel.

Entlang der Etruskischen Rivera fahren wir über Piombini in den Maremma-Park. Wir bleiben auf einem Bauernhof bei Familie Francioli. Hier leben ca. 300 Schafe und wir genießen den frischen Schafskäse und unsere Olivenölvorräte können wir auch wieder auffüllen.

Für uns interessant: Der Hof hält Herdenschutzhunde, um die Schafherde vor Wölfen zu schützen. Diese lernen wir kennen und Sie erweisen sich als ganz zutraulich zu uns. Wir erfahren, dass die Wölfe hier auch schon mal als ausgerottet galten aber vor einigen Jahren hier wieder angesiedelt worden.


Freitag, 13. März 2026

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