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Namibia - Der Süden

05.02.2024

Endlich in Windhoek gelandet nehmen wir bei AscoCars unser Auto in Empfang, welches uns in den nächsten 3 Wochen durch den Süden Namibias fahren wird.

06.02.2024

Von Okahandia fahren wir ca. 3 Stunden zur Spitzkoppe. 2012 gab es hier ein Camp der Comunity. Jetzt müssen wir uns zwischen einer Lodge, einem Tentedcamp und einem Camp der Comunity entscheiden.

07.02.2024

Wir nehmen das Comunitycamp, wo sich jedoch später herausstellt, das unser Stellplatz doch zum Tentedcamp gehört und suchen uns einen schönen Platz am Felsen aus.
Wir sind ganz allein hier und geniesen die Ruhe und Abgeschiedenheit.

Am nächsten Tag erkunden wir mit Eddy, unseren Vor-Ort-Guide die Spitzkoppe. Fantastische Steinformationen mit Felsmalerein, entstanden vor etwa 2 bis 4 Tausend Jahren gibt es hier zu bewundern.

Auf den Felsen klettert Antje nicht mit und so wartet Sie bei Gotthard (Er ist auf seinen Namen ganz stolz, da ja in Europa ein Tunnel den gleichen Namen hat). Sie haben sich ganz viel zu erzählen und so vergeht die Zeit wie im Fluge.

9.02.2024

Nach einem gemütlichen Frühstück an der Spitzkoppe fahren wir in Richtung Küstenstadt Swakopmund.

Am Nachmittag treffen wir an unserem Ziel "der Oase Goanikontes" ein. In Mitten der Mondberge gelegen, suchen wir uns ein schönes Camp mit Blick auf den ausgetrockneten Swakop-River.

Dort macht uns Antje erst einmal ein leckerse Mittagessen.

12.02.2024

Wir fahren ca. 5 Stunden mit dem Ziel -Farm Rooiclip-.

Hier lernen wir die Farmersleute Hannelore und Franz kennen, welche uns Ihre Liebe zu der afrikanischen Natur auf wundervolle Weise vermitteln.

Renne kommt aus Deutschland und hilft den Beiden bei den täglichen Arbeiten für die kommenden 3 Monate.

Wir beziehen unser Camp in den Bergen und unternehmen eine schöne Wanderung über die Farm.


Ein kleiner Rundgang durch unsere Campsite.

So ähnlich sind viele Plätze in Namibia. Die Einrichtungen sind oft unter freien Himmel und haben weite Abstände zur nächsten Campsite.

13.02.2024

Auf dem Weg nach Sossuvlei fahren wir über den Sweethookepass. Der ist so steil, dass wir am Pass erst mal anhalten müssen, da unsere Bremsen heis gelaufen sind und dass, obwohl wir schön langsam da runter gefahren sind.

Wir übernachten auf dem Geko Camp, welches von einem Schweizer Pärchen bewirtschaftet wird.

Hier genießen wir den Blick in die afrikanische Landschaft.

Über Solitär (3 Häuser mit einer Tankstelle und kleinen Shop) fahren wir nach Sesrim im Sossuvlei. Hier gibt es die weltweit höchsten Dünen zu bestaunen.

Wir sind gespannt, wie sich alles seit 2012, wo wir ja schon einmal hier waren verändert hat.

14.02.2024

Seit unseren Aufenthalt 2012 hat sich hier so einiges verändert. Alles ist touristischer geworden, die Campsite hat sich um Einiges vergrößert, neue Lodges sind entstanden und es tummelt nur so von Touristen. Aber als wir Abends zu den Dünen fahren sind wir ganz Allein und wir genießen die Stille und das Rauschen des Windes.

15.02.2025

Heute gibt es deutsche Geschichte, nämlich auf Schloss "Duwisib".

Hier baute sich 1908 Freiherr von Hans-Heinrich, welcher in der sächsischen Armee diente, sein Schloss. Er machte das damalige Deutsch-Südwestafrika mit seiner, aus Amerika stammenden Frau zu seiner neuen Heimat.

Sie betrieben erfolgreich eine Pferdezucht. Auf Besuch in Deutschland (Sie wollten ein neues Zuchtpferd kaufen) überraschte die Beiden der Kriegsausbruch und Hansheinrich meldete sich sofort zur Armee woraufhin er jedoch kurz danach in Frankreich fiel.

Seine Frau kehrte nie wieder nach Duwisib zurück und starb 1946 mit 64 Jahren in Amerika.

16.02.2024

Über einen Tank- und Cafestop in Helmeringshausen fahren wir zu Frau Koch auf der Farm Tiras.

In Helmeringshausen gibt es übrigens den leckersten Apfelkuchen in Namibia.

Frau Koch empfängt uns wieder ganz herzlich und sogar dürfen wir wieder auf unserer Campsite vom letzten Besuch stehen.

Abend`s machen wir noch einen kleinen Ausflug über die Farm.

Am nächsten Tag sind wir zu einem Farmergottesdienst bei Frau Koch eingeladen.

Der Pfarrer kommt extra aus Windhoek, Ingrid spielt auf dem Keybord und alle singen dazu (wir sind so ca. 15 Personen).

Beim anschließenden Cafe sitzen wir gemeinsam im Garten und genießen die Gespräche mit den Farmern.



18.02.2024

Unser Ziel ist Lüderitz an der Atlantikküste.

Die B4 entlang begleiten uns immer mehr Sandflächen und die Temperatur nimmt merklich ab.

Eine Eisenbahnstrecke begleitet uns auf der linken Seite, jedoch ist Diese schon teilweise vom Sand zugeweht.

Es ist eine beeindruckende, karge Gegend.

19.01.2024

Heute gibt es wieder ein bischen deutsche Geschichte.

Wir besuchen Kolmanskuppe, die verlassenen Diamantenstadt.

1908 fand man hier die ersten Diamanten und man machte diese Gegend zum Sperrgebiet, welches in großen teilen noch heute Bestand hat.

Innerhalb von 2 Jahren baute man hier eine kleine Stadt mit allen dazu nötigen. Vom Fleischer, Bäcker über eine Schule, Krankenhaus bis hin zum Ballsaal war hier alles vorhanden. Bis in die 60-er Jahre wurde unter Südafrikanischer Verwaltung noch gearbeitet aber danach verfielen die Häuser und heute ist es nur noch eine Ruinenstadt, welche so langsam vom Sand verweht wird.

22.01.2024

Über den Brukarus-Krater mit anschließender Übernachtung am Hardap-Stausee fahren wir zur Farm "Heimat".

Hier erwartet uns Mareike mit ihren Eltern. Beim gemeinsamen Abendessen klingt unsere Namibiareise aus.

Am nächsten Tag geben wir unser Auto in Windhoek ab und wir fliegen zurück nach Deutschland.


Schule und Internat der Farmer aus der Region Komas, nähe der Farm "Heimat"


Hier unterstützen wir den Internatsbetrieb. 2026 findet eine Aktion durch Social Landscaping statt, wo deutsche Landschaftsgärtner einen Außenbereich für Unterricht und einen Gartenbereich für Obst- und Gemüseanbau schaffen.

By, By bis zum nächsten Mal in Namibia.

Montag, 5. Februar 2024