Am Mittwoch gab es einen Ausflug in die Barbagia, eine felsige Hochebene im Insel-Inneren und bekannt durch seine Hirten, die dort ihre Schafe und Ziegen weiden.
Aber auch bekannt durch seine gewisse Einöde. Orte die wie Vogelnester in die Berge gebaut worden und seine gewisse Starrsinnigkeit seiner Einwohner jedoch auch deren tiefen Verbundenheit mit alten Traditionen und ausgeprägter Gastfreundschaft.
Die Region war immer geprägt von der Geschichte des Wiederstandes gegen sämtliche Eroberer der Insel. So sind auch die vielen Wandbilder (Murales) in Orgosolo zu verstehen.
In Girasole haben wir es uns für eine Woche gemütlich gemacht. Ein Tag war „Haushaltstag“ mit Wäsche waschen e.c. Antje hat uns fantastisch mit leckeren Essen (frischen Fisch und Gemüse) verwöhnt und mit dem Fahrrad waren wir in Arbatax, bekannt durch seine roten Felsen.
Wir haben die Seele baumeln lassen und jetzt nach einer Woche wird es wieder Zeit Neues zu entdecken.
In Girasole (Sardiniens Ostküste) finden wir ein schönes Plätzchen zum Verweilen. Auch lernen wir unseren neuen Freund Kenny kennen, welcher uns gleich mal hin zum Strand führt und unser ständiger Begleiter auf dem Platz wird. Der ist so lieb, dass wir Ihn sofort ins Herz schließen.
Auf Sardinien angekommen, fahren wir bei Sturm und Regen in Richtung Süden und suchen uns ein schönes Plätzchen, wo wir länger bleiben können. Überrascht sind wir, dass Sardinien so bergig ist. Leider sehen wir von dieser, eigentlich faszinierenden Landschaft nicht viel, da sich die dicksten Wolken wohl genau über unserem Auto ausregnen. Dafür sind wir aber auch ganz allein unterwegs und Dies ist einfach wunderbar.
Das kalte Regenwetter holt uns immer wieder ein, sogar Schnee hatten wir während der Fahrt über den Apennin und so verwerfen wir unsere Pläne, nur Italiens Toskana und Ligurien zu besuchen. Wir setzen mit der Fähre nach Sardinien über. Der Wetterbericht sagt dort wohl wärmeres und trockeneres Wetter voraus und so werden wir wohl länger auf der Insel bleiben. Nachmittags besuchen wir noch den schiefen Turm zu Pisa. 2019 wurde er restauriert und soll uns dadurch noch für weitere ca. 200 Jahre erhalten bleiben.
Heute ist Rennsporttag bei Ferrari. Wir besuchen die Museen in Mattarella und Modena. Beeindruckend war Enzo Ferrari‘s Biographie in Modena.
Abends übernachten wir in Castelvetro Di Modena. Hier wird Balsamico hergestellt. Gorgio erklärt uns den Herstellungsprozess und natürlich verkosten wir die unterschiedlichen Sorten. Beim Rundgang sehen wir mehrere Rennpokale ausgestellt und es stellt sich heraus, dass Gorgios Vater Francesca Galbiati war.
Wir brechen auf nach Parma, sehen uns die Stadt an und natürlich müssen wir den Parmaschinken probieren.
Also, wenn Ihr wissen wollt ob wir die Schnecken gegessen haben, Ja, der Teller war übersichtlich aber es war absolut lecker. Wir hätten etwas verpasst!
Ein schönes Plätzchen, bei netten Gastgebern an der Grenze zur Provinz Parma.
Am Abend werden wir hier noch Essen. Der Hof züchtet Schnecken (Helix Aspersa). Mal sehen, ob wir uns da rantrauen.
Kennt Ihn noch jemand? Don Camillo und Peppone. Ich musste schwer überlegen aber Antje wusste gleich Bescheid.
Hier in Brescello spielt die Geschichte und es gibt ein Museum und der ganze Ort lebt noch diese Filmgeschichte.
In Mantua bleiben wir zwei Tage. Das Wetter wird immer besser.
Mantua ist für seinen Palazzo Ducale und seiner Basilika San Giorgio aus dem 15. Jahrhundert bekannt. Sogar das Haus der Hohenzollener hatte hier eingeheiratet.
Mittags genießen wir natürlich die für Borghetto und seine Region traditionellen Tortellini.
Am Mittwoch machen wir einen kleinen Rundgang durch Borghetto mit seiner Kirche „Chiesa di San Marco Evangelist“ seiner Burg und seinen vielen Wassermühlen. Auch einen wunderschönen Radweg entlang des Mincio gibt es hier, aber dafür ist es jetzt noch zu kalt. Dafür genießen wir die absolute Ruhe, ohne viel Touristen. Teils sind wir ganz allein. Einfach schön.
In Valeggio sul Mincio übernachten wir auf Corte Gardoni, ein Weingut der Region Lombardei, welches seine Weine hauptsächlich nach Kalifornien exportiert. Nach einer Verkostung ziehen wir uns ins WoMo zurück, zumal es schon den ganzen Tag in Strömen regnet.
Wieder eine Empfehlung von Kai. Felsenkirche „Madonna della Corona“.
Kai gibt uns richtig tolle Reisevorschläge und so landen wir heute in der Brenta am Molvenosee. Was für eine schöne Gegend und so beschließen wir gleich noch ein bischen länger hier zu bleiben. Wir schwitzen noch 3 Gänge in der Stellplatzeigenen Sauna und machen es uns im WoMo beim Handball EM-Endspiel gemütlich.
Februar 2026
Am Samstag sitzen wir gemeinsam bei Frühlingswetter und kräftiger Sonne auf der Gartenbank und sind fasziniert von der Aussicht nach Meran 2000.
Heute, blauer Himmel und Sonnenschein, was für ein Wetter. Wenn das kein gutes „Omen“ für unsere Reise ist. Über den Jaufenpass geht es zu guten Freunden in Dorf Tirol. Kai hat einen leckeren Apfelkuchen mit Südtiroler Äpfeln gebacken und so genießen wir den Abend.
In München machen wir einen Besucherstopp und Helgard hat ein leckeres Abendessen mit Weißwurst, Brezen und Weißbier vorbereitet. Ein Genuss !!
Bei Schneeregen und grauen Himmel starten wir und der Aufbruch fällt uns bei so einem Wetter nicht sonderlich schwer.
Wir sind noch ein klein wenig wehmütig unsere Lieben in Sachsen/ Thüringen nun fast ein Jahr nicht mehr sehen zu können aber zum Glück gibt es Telefon und Internet.





























