Santiago de Compostela, den 15.09.2026
Heute feiern wir Antjes Geburtstag und so genießen wir am Morgen erst mal einen Cafe am Meer. Sogar einen Geburtstagsgast haben wir. Nämlich unser italienischer Nachtbar Andrea. Und so genießen wir das gemeinsame Frühstück.
Gegen Mittag geht es auf nach Santiago de Compostela.
Der Pilgerweg dahin begleitet uns schon seit Frankreich. Immer wieder treffen wir auf Ihn und so müssen wir unbedingt das Pilgerziel, die Kathedrale in Santiago de Compostela besuchen. Die ca. 800 km und dazu benötigten 6 Wochen zu Fuß sind uns dann doch ein bisschen zu viel und so „fahren“ wir mal von der Küste zum Pilgerort.
Sicher kennt Ihr die Zwei.
Schön ist, wie glücklich und zufrieden die meisten Pilger nach dem langen Weg vor der Kathedrale aussehen. Manche liegen auf dem Praza do Obradoiro mit Blick auf die Kathedrale und sind in sich versunken. Andere machen von sich Fotos. Welche Geschichte hätte da so jeder von sich zu erzählen?
entlang der "Costa da Morta", den 13.09.2026
Wer Natur pur und Ruhe liebt, der muss unbedingt mal die Costa da Morte -genannt die Todesküste- besuchen. Die Küstenlandschaft mit steilen Klippen und einsamen Buchten und deren weißen Sandstrände sind bezaubernd. Wir verbringen Nächte direkt am Meer, wo wir baden und abends das Rauschen des Meeres genießen.
Acantilado Cadro, die höchste Klippe des europäischen Festlands
Aber auch dutzende Windräder sind hier auf dem Kamm des UNESCO Weltkulturerbes zu sehen.
(und ….. trotzdem den „Titel“ behalten!!! )
Am westlichsten Punkt Europas. Das "Kap von Fisterra" galt bei den Römern als „des Ende der Welt“.
Aber auch endet hier der verlängerte Pilgerweg von Santiago de Compostela.
Unter Seefahrern berüchtigt, die plötzlich aufziehenden Nebel der Coste da Morte.
Faro, den 10.09.2026
Unser Weg führt uns heute an der galicischen Atlantikküste entlang. Bei uns macht sich so ein kleiner Appetit auf einen Kaffee bemerkbar und so biegen wir mal rechts in eine kleine Seitenstraße ab. Erst gibt es nicht viel zu sehen, aber dann….
Wir sehen auf einer Wiese eine kleine Bar mit richtig schöner Musik und tollen Flair. Dahinter eine wunderschöne Bucht mit blauem Wasser und Sandstrand. Daneben eine kleine Wiese unter Bäumen, wo man auch mit dem WoMo stehen kann. Was ist das für ein toller Platz. Dann kommt auch noch ein Schimmel in aller Ruhe und schaut neugierig über den Tresen. Ja, nach dem Kaffee schauen wir uns an, beide mit dem gleichen Gedanken….. Hier müssen wir für eine Nacht bleiben und so soll es dann auch sein.
Foz, den 9.09.2026
Nach ganz viel Sonne in Kastilien empfängt uns Galicien von seiner feuchten und kühlen Seite. Die Sonne versteckt sich hinter den dichten Wolken und am Dienstag regnet es in Strömen.
Wir suchen uns an der Küste einen kleinen Campingplatz, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen. Der Regen stört uns nur wenig und die Kühle tut nach den vielen, heißen Tagen auch mal gut. Antje kocht uns Ratatouille und bäckt leckeren Kuchen. Ansonsten faulenzen wir einfach mal den Tag.
Der Mittwoch ist schon wieder viel freundlicher, also die Fahrräder ausgepackt und auf nach Playa de las Catedrales. (Elena, danke für den Tipp)
Santo Estevo, den 6.09.2026
Entlang des Flusses Sil finden wir ganz versteckt an den Berghängen eine Bodega. Es ist mit unseren MLT nicht ganz leicht über den schmalen und steilen Weg da hinzukommen aber wir schaffen es und treffen auf eine ganz nette Winzerin. Sie heißt uns gleich willkommen und erzählt uns einiges über den Weinanbau hier vor Ort. Auf Grund der steilen Lage gibt es hier ganz viele Weinbergmauern, was uns ja gleich mal an unsere sächsische Heimat erinnert.
























